Archiv der Kategorie 'Eifel gegen Rechts'

Offener Brief von Esther Bejarano an Olaf Scholz

„Das Haus brennt – und sie sperren die Feuerwehr aus!“

Was ist gemeinnützig? Zur Entscheidung eines Finanzamtes
25. November 2019, von Esther Bejarano

Sehr geehrter Herr Minister Scholz,

seit 2008 bin ich die Ehrenvorsitzende der VVN–BdA, der gemeinnützigen Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, gegründet 1947 von Überlebenden der Konzentrationslager und NS-Verfolgten. Die Arbeit der Antifa, die Arbeit antifaschistischer Vereinigungen ist heute – immer noch – bitter nötig. . . . weiterlesen bei => https://vvn-bda.de . . . 26.11.2019
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zur Petition von www.openpetition.de =>
Bürgerrechte: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben!
Bitte jetzt unterzeichnen!

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siehe zum Thema auch =>
Aberkennung der VVN-Gemeinnützigkeit:
„Wohin steuert die Republik?“

Der VVN soll die Gemeinnützigkeit aberkannt werden – nun schrieb die Ehrenvorsitzende Esther Bejarano einen Brief an Olaf Scholz. Es geht um Demokratie. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.11.2019

Esther Bejarano kritisiert Gemeinnützigkeits-Entzug von Verein
Die Holocaust-Überlebende fordert Bundesregierung auf, Entscheidung rückgängig zu machen . . . weiterlesen bei => www.juedische-allgemeine.de . . . 25.11.2019
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Filmtip: „Nieder mit den Deutschen“ im Kölner NS-Dokumentationszentrum

Am 5. Dezember 2019 um 19.00 Uhr,
im NS-Dokumentationszentrum EL-DE-Haus,
50667 Köln, Appellhofplatz 23-25

Nieder mit den Deutschen
Spielfilm von Dietrich Schubert, 91 Minuten, 1984

„A bas les Boches“ (Nieder mit den Deutschen) schrieb ein französischer Häftling an die Wand des Gestapogefängnisses im EL-DE-Haus in Köln. Erst nach Jahrzehnten wurden die Inschriften freigelegt und der ehemalige Gestapokeller 1979 als Gedenkstätte eingeweiht.

Dietrich Schubert nahm dies zum Ausgangspunkt für einen Spielfilm, nachdem er zuvor bereits einen Dokumentarfilm über die Edelweißpiraten gedreht hatte:
Fritz, die Hauptfigur, ist ein Überlebender der von der Gestapo verfolgten Edelweißpiraten aus Ehrenfeld.
Er wird durch eine Zeitungsnotiz auf die Eröffnung der Gedenkstätte aufmerksam und reist von Rheydt nach Köln, um den Keller wiederzusehen, in dem er gefoltert wurde. In der Besuchergruppe entdeckt er einen alten Mann, den er wiedererkennt: den „Kellermeister“ der Gestapo, der ihn bei Verhören halbtot geprügelt hat. Der Versuch, diesen Mann aufzuspüren, ihn zu stellen und ihm heimzuzahlen, was nicht heimgezahlt werden kann – diese Suche bestimmt den Rhythmus des Schwarzweißfilms und den Fluss seiner Bilder.

Das kostbare Zeitdokument zeigt frühe Bilder der Gedenkstätte und erlaubt auch eine Wiederbegegnung mit der Stadt, die sichtbar mit der Verdrängung des Vergangenen beschäftigt ist.
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Köln im Film e.V. präsentiert den Film im Rahmen seiner Arbeit zur Sicherung des filmischen Erbes dieser Stadt erstmals in digitaler Fassung.
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siehe zum Thema auch =>
Edelweißpiraten ist ein deutscher Spielfilm von Niko von Glasow aus dem Jahr 2004. Er basiert auf den Ereignissen um die Ehrenfelder Gruppe, eine Widerstandsgruppe, die 1944 in Köln-Ehrenfeld aktiv war.
(Text: https://de.wikipedia.org)

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Demo in Euskirchen am 15.10.2019: „Nicht mit uns – Gegen die Invasion der türkischen Armee in Rojava“

Am Dienstag, den 15. Oktober 2019 findet in Euskirchen um 17:30 Uhr eine Demonstration gegen die Invasion der türkischen Armee in Rojava / Nordsyrien statt.
Versammlungsort ist der Galeria Vorplatz in Euskirchen.
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Sage Nein !


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Jugendfestival am 13. Juli 2019 in Euskirchen: „Smash Fascism, not the Planet!“

Für mehr Infos bitte Plakat anklicken

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Jugendfestival in Euskirchen am 13. Juli 2019

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12. Juni 2019, Euskirchen: Vortrag „Klimawandel als Fluchtursache“

„Kleiner Kunstraum Am Historischen Rathaus“,

53879 Euskirchen, Bischofstr. 1
Zeit: 12. Juni 2019 um 19 Uhr

Der Klimawandel vernichtet die Existenz von Bauern und Fischern und macht ganze Regionen unbewohnbar. Große Wanderungsbewegungen und gewaltsame Ressourcenkonflikte sind die Folge. Das ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern diese Prozesse haben bereits begonnen.
Dr. phil. Rüdiger Haude (RWTH Aachen) wird dieser Frage nachgehen und dabei besonderes Augenmerk auf das derzeitige Phänomen massenhafter Flucht aus Syrien legen. Krieg und Flucht haben dort, wie immer, vielfältige Ursachen.
Es wäre aber ein großer Fehler, das Klima als Ursachenfaktor nicht zu berücksichtigen.

Extra für diesen Abend werden Kunstwerke zum Thema Flucht und Seenot der Künstlerinnen MAF Räderscheidt und Gaby Kutz ausgestellt!
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Euskirchen, 1. Juni 2019, Demo und Kundgebung: „Schafft sichere Häfen!“

Die Initiative Seebrücke Euskirchen ruft am 01. Juni 2019 auf zur Demonstration unter dem Motto: „Schafft sichere Häfen!“
ab 11 Uhr vor dem City-Forum und zur anschließenden
Kundgebung um 13 Uhr auf dem Alten Markt
in der Euskirchener Innenstadt.

Die humanitäre Krise im Mittelmeer, die durch die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union geschaffen und weiter befeuert wird, kostet jedes Jahr unzählige Menschenleben derer, die die Flucht über das Mittelmeer wagen um in Europa ein sicheres Leben zu finden.

Abkommen mit sogenanten „sicheren Herkunftsländern“ in Nordafrika und die Ausweitung der Befugnisse deren Küstenwachen schaffen menschenunwürdige Zustände für Geflüchtete und vergrößern Not und Verzweiflung.

Die Zustände in den Auffanglagern werden von Menschenrechtsaktivisten und NGO‘s als katastrophal bezeichnet.

Der Rechtsruck in vielen europäischen Staaten und das Erstarken rechtspopulistischer Parteien sorgt für ein Klima der Gleichgültigkeit gegenüber Menschenleben und für eine Politik der Abschottung gegen Menschen aus nichteuropäischen Krisenregionen in Afrika und dem Mittleren Osten.
(Text: Seebrücke Euskirchen)

Und anschließend zur Video- und Klanginstallation
„triangles at sea“ von Susanna Schoenberg

Ort: „Kleiner Kunstraum Am Historischen Rathaus“,
53879 Euskirchen, Bischofstr. 1

Die Künstlerin und Soziologin Susanna Schoenberg beobachtet seit März 2019 das Schiff „Mare Jonio“, deren Besatzung es staatlicherseits verweigert wird, in einem Hafen Italiens an Land gehen zu dürfen.
Dazu macht die Medienkünstlerin, Ji Hyun Park, den entsprechenden Sound.
Die Ausstellung endet am 05.06.2018.

Und am 12. Juni 2019, selber Ort:

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9. November 1938 – Als (auch) im Westen die Synagogen brannten

Auch in Euskirchen und der Eifel

Unfassbar: In Euskirchen ging der Martinszug auf seinem traditionellen Weg an der zerstörten, quasie noch glimmenden, fast ausgebrannten Synagoge vorbei.
Und am 11.11.38 wurde tüchtig Karneval gefeiert . . .

Eine sehr gute 45-min.-Doku des WDR:

„Pranger-Tafel“ in der Wilhelmstraße in Euskirchen;
damit machten die NS-Schergen seit 1935 Stimmung gegen jüdische Händler und ihre Kunden. Letztere wurden beim Betreten oder Verlassen des Geschäfts fotografiert und dann nach ihnen u.a. in Zeitungen „gefahndet“.
. . . In den Eifelgemeinden begannen die Ausschreitungen erst am Mittag des 10.11.1938. Hier gehören zu den Schlägern auch die unmittelbaren Nachbarn. . . .
. . . In Mechernich wird am selben Abend ein jüdisches Kaufhaus mit Traktor und Seilwinde zum Einsturz gebracht. Danach werden noch 10 weitere Häuser zerstört und eingerissen. . . . (=> siehe WDR-Video)
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Am 9. November 2018 jährte sich zum achtzigsten Mal die Reichspogromnacht – die Nacht, in der im gesamten Deutschen Reich Synagogen brannten, in der Juden bedroht, misshandelt und getötet, ihre Wohnungen verwüstet und ihre Besitztümer zerstört wurden. In fast allen Städten und Dörfern zog ein Mob von SA- und SS-Trupps und willigen Mitläufern durch die Straßen, verwüstete Häuser, zerhackte Klaviere und warf Schränke und Sofas auf die Straße.
Auch im Westen Deutschlands, von Köln mit der damals zweitgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands bis zum kleinsten Dorf in der Eifel oder im Münsterland.
Was in der gleichgeschalteten Presse der Zeit als „spontane Entladung des Volkszornes“ dargestellt wurde, war in Wahrheit eine seit langem geplante und genau gesteuerte Aktion der Führung der NSDAP.
(=> zum WDR-Video)
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Zum Gedenken an den 9. November 1938 – Nichts und Niemand ist vergessen!

(Nichts und Niemand ist vergessen! Synagoge Euskirchen)

siehe auch => Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum: Euskirchen . . . www.jüdische-gemeinden.de

und => Jüdische Kultur und Geschichte im Landkreis Euskirchen . . . www.kuladig.de

Ausstellungstipp => Die Sonderausstellung »Es brennt!« – Antijüdischer Terror im November 1938 wird vom 10. November 2018 bis 17. Februar 2019 im Stadtmuseum Euskirchen zu sehen sein.
(Kulturhof, Wilhelmstraße 32 – 34, 53879 Euskirchen)

Weitere Infos => Novemberpogrome 1938 . . . https://de.wikipedia.org
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Donnerstag, 21. Juni 2018 in Euskirchen: Kundgebung „Es gibt kein ruhiges Hinterland“

Donnerstag, den 21.06.18,
findet ab 18 Uhr die Kundgebung
„Es gibt kein ruhiges Hinterland“

des Bündnisses Eifel gegen Rechts vor dem City-Forum in Euskirchen (Hochstr.) statt.

Anlass ist die ab 18.30 Uhr beginnende Veranstaltung der AfD zu den Themen „Unsere Politik macht Zukunft möglich“ und zu „Landesverteidigung durch eine starke Bundeswehr“ mit Renner und Lucassen (beide MdB) im City-Forum.
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Samstag, 5. Mai 2018, Euskirchen: Rock für Alle


am Samstag, den 05. Mai
, veranstaltet das Bündnis Eifel-gegen-Rechts ab 19 Uhr in Euskirchen, City Forum, Hochstr. 39-41, ein „Rock-für-Alle“.
Wir rufen mit dem Konzert zwischen 1. Mai (Kampftag der Arbeit) und 8. Mai (Befreiung vom Nationalsozialismus) alle dazu auf, sich laut und stark für soziale Gerechtigkeit einzusetzen sowie gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aktiv zu werden. Es gibt Infostände zum Thema.

Dazu spielen lokale und regionale Bands,
vor allem Punk, Hard- und Metalcore:
HOME BEHIND WORLD AHEAD . . . . aus Euskirchen
DISOBEDIENCE . . . . . . . . . . . . . . aus Blankenheim
RAG A MUFFIN . . . . . . . . . . . . . . . aus Koblenz
TRACED BY ENEMIES . . . . . . . . . aus Viersen

Der Eintritt ist kostenlos; Spenden erwünscht.
Getränkepreise sind moderat.
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