Archiv der Kategorie 'Eifel gegen Rechts'

12. Juni 2019, Euskirchen: Vortrag „Klimawandel als Fluchtursache“

„Kleiner Kunstraum Am Historischen Rathaus“,

53879 Euskirchen, Bischofstr. 1
Zeit: 12. Juni 2019 um 19 Uhr

Der Klimawandel vernichtet die Existenz von Bauern und Fischern und macht ganze Regionen unbewohnbar. Große Wanderungsbewegungen und gewaltsame Ressourcenkonflikte sind die Folge. Das ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern diese Prozesse haben bereits begonnen.
Dr. phil. Rüdiger Haude (RWTH Aachen) wird dieser Frage nachgehen und dabei besonderes Augenmerk auf das derzeitige Phänomen massenhafter Flucht aus Syrien legen. Krieg und Flucht haben dort, wie immer, vielfältige Ursachen.
Es wäre aber ein großer Fehler, das Klima als Ursachenfaktor nicht zu berücksichtigen.

Extra für diesen Abend werden Kunstwerke zum Thema Flucht und Seenot der Künstlerinnen MAF Räderscheidt und Gaby Kutz ausgestellt!
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Euskirchen, 1. Juni 2019, Demo und Kundgebung: „Schafft sichere Häfen!“

Die Initiative Seebrücke Euskirchen ruft am 01. Juni 2019 auf zur Demonstration unter dem Motto: „Schafft sichere Häfen!“
ab 11 Uhr vor dem City-Forum und zur anschließenden
Kundgebung um 13 Uhr auf dem Alten Markt
in der Euskirchener Innenstadt.

Die humanitäre Krise im Mittelmeer, die durch die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union geschaffen und weiter befeuert wird, kostet jedes Jahr unzählige Menschenleben derer, die die Flucht über das Mittelmeer wagen um in Europa ein sicheres Leben zu finden.

Abkommen mit sogenanten „sicheren Herkunftsländern“ in Nordafrika und die Ausweitung der Befugnisse deren Küstenwachen schaffen menschenunwürdige Zustände für Geflüchtete und vergrößern Not und Verzweiflung.

Die Zustände in den Auffanglagern werden von Menschenrechtsaktivisten und NGO‘s als katastrophal bezeichnet.

Der Rechtsruck in vielen europäischen Staaten und das Erstarken rechtspopulistischer Parteien sorgt für ein Klima der Gleichgültigkeit gegenüber Menschenleben und für eine Politik der Abschottung gegen Menschen aus nichteuropäischen Krisenregionen in Afrika und dem Mittleren Osten.
(Text: Seebrücke Euskirchen)

Und anschließend zur Video- und Klanginstallation
„triangles at sea“ von Susanna Schoenberg

Ort: „Kleiner Kunstraum Am Historischen Rathaus“,
53879 Euskirchen, Bischofstr. 1

Die Künstlerin und Soziologin Susanna Schoenberg beobachtet seit März 2019 das Schiff „Mare Jonio“, deren Besatzung es staatlicherseits verweigert wird, in einem Hafen Italiens an Land gehen zu dürfen.
Dazu macht die Medienkünstlerin, Ji Hyun Park, den entsprechenden Sound.
Die Ausstellung endet am 05.06.2018.

Und am 12. Juni 2019, selber Ort:

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9. November 1938 – Als (auch) im Westen die Synagogen brannten

Auch in Euskirchen und der Eifel

Unfassbar: In Euskirchen ging der Martinszug auf seinem traditionellen Weg an der zerstörten, quasie noch glimmenden, fast ausgebrannten Synagoge vorbei.
Und am 11.11.38 wurde tüchtig Karneval gefeiert . . .

Eine sehr gute 45-min.-Doku des WDR:

„Pranger-Tafel“ in der Wilhelmstraße in Euskirchen;
damit machten die NS-Schergen seit 1935 Stimmung gegen jüdische Händler und ihre Kunden. Letztere wurden beim Betreten oder Verlassen des Geschäfts fotografiert und dann nach ihnen u.a. in Zeitungen „gefahndet“.
. . . In den Eifelgemeinden begannen die Ausschreitungen erst am Mittag des 10.11.1938. Hier gehören zu den Schlägern auch die unmittelbaren Nachbarn. . . .
. . . In Mechernich wird am selben Abend ein jüdisches Kaufhaus mit Traktor und Seilwinde zum Einsturz gebracht. Danach werden noch 10 weitere Häuser zerstört und eingerissen. . . . (=> siehe WDR-Video)
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Am 9. November 2018 jährte sich zum achtzigsten Mal die Reichspogromnacht – die Nacht, in der im gesamten Deutschen Reich Synagogen brannten, in der Juden bedroht, misshandelt und getötet, ihre Wohnungen verwüstet und ihre Besitztümer zerstört wurden. In fast allen Städten und Dörfern zog ein Mob von SA- und SS-Trupps und willigen Mitläufern durch die Straßen, verwüstete Häuser, zerhackte Klaviere und warf Schränke und Sofas auf die Straße.
Auch im Westen Deutschlands, von Köln mit der damals zweitgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands bis zum kleinsten Dorf in der Eifel oder im Münsterland.
Was in der gleichgeschalteten Presse der Zeit als „spontane Entladung des Volkszornes“ dargestellt wurde, war in Wahrheit eine seit langem geplante und genau gesteuerte Aktion der Führung der NSDAP.
(=> zum WDR-Video)
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Zum Gedenken an den 9. November 1938 – Nichts und Niemand ist vergessen!

(Nichts und Niemand ist vergessen! Synagoge Euskirchen)

siehe auch => Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum: Euskirchen . . . www.jüdische-gemeinden.de

und => Jüdische Kultur und Geschichte im Landkreis Euskirchen . . . www.kuladig.de

Ausstellungstipp => Die Sonderausstellung »Es brennt!« – Antijüdischer Terror im November 1938 wird vom 10. November 2018 bis 17. Februar 2019 im Stadtmuseum Euskirchen zu sehen sein.
(Kulturhof, Wilhelmstraße 32 – 34, 53879 Euskirchen)

Weitere Infos => Novemberpogrome 1938 . . . https://de.wikipedia.org
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Donnerstag, 21. Juni 2018 in Euskirchen: Kundgebung „Es gibt kein ruhiges Hinterland“

Donnerstag, den 21.06.18,
findet ab 18 Uhr die Kundgebung
„Es gibt kein ruhiges Hinterland“

des Bündnisses Eifel gegen Rechts vor dem City-Forum in Euskirchen (Hochstr.) statt.

Anlass ist die ab 18.30 Uhr beginnende Veranstaltung der AfD zu den Themen „Unsere Politik macht Zukunft möglich“ und zu „Landesverteidigung durch eine starke Bundeswehr“ mit Renner und Lucassen (beide MdB) im City-Forum.
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Samstag, 5. Mai 2018, Euskirchen: Rock für Alle


am Samstag, den 05. Mai
, veranstaltet das Bündnis Eifel-gegen-Rechts ab 19 Uhr in Euskirchen, City Forum, Hochstr. 39-41, ein „Rock-für-Alle“.
Wir rufen mit dem Konzert zwischen 1. Mai (Kampftag der Arbeit) und 8. Mai (Befreiung vom Nationalsozialismus) alle dazu auf, sich laut und stark für soziale Gerechtigkeit einzusetzen sowie gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aktiv zu werden. Es gibt Infostände zum Thema.

Dazu spielen lokale und regionale Bands,
vor allem Punk, Hard- und Metalcore:
HOME BEHIND WORLD AHEAD . . . . aus Euskirchen
DISOBEDIENCE . . . . . . . . . . . . . . aus Blankenheim
RAG A MUFFIN . . . . . . . . . . . . . . . aus Koblenz
TRACED BY ENEMIES . . . . . . . . . aus Viersen

Der Eintritt ist kostenlos; Spenden erwünscht.
Getränkepreise sind moderat.
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VA-Tip: Esther Bejarano & Microphone Mafia in Münstereifel

Dienstag, 06. März 2018, ab 19 Uhr,
Esther Bejarano und Microphone Mafia
im St.Michael-Gymnasium, Bad Münstereifel

Karten bei Die Leserei, 53902 Bad Münstereifel, Marktstraße 10


Esther Bejarano ist die letzte Überlebende des Mädchenorchesters des KZ Ausschwitz. Die 93-jährige macht bis heute Musik, um ihre Geschichte nie zu vergessen. Im Interview haben wir mit ihr über ihre Vergangenheit gesprochen. (WDR, 28.09.2017)
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Auschwitz-Überlebende: Die Lebensgeschichte der Gertrude Pressburger

Im KZ Auschwitz verlor Gertrude Pressburger ihre ganze Familie. Erst mit 90 Jahren erzählt sie ausführlich, was ihr damals widerfuhr.
An die junge Generation richtet die kluge alte Dame einen ernsten Appell. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de (31.01.2018)


„Gelebt, erlebt, überlebt“ – die Lebensgeschichte der Gertrude Pressburger. „Ein bedrückendes, aber auch mitreißendes Dokument der Zeitgeschichte. Ein wichtiges Buch, von dem man sich wünscht, dass vor allem junge Menschen es lesen.“ (www.spiegel.de)

Kurzbeitrag (5 min.) Gertrude Pressburger
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Esther Bejarano bei Anne Will: Wie antisemitisch ist Deutschland heute ?

„Wehret den Anfängen? Wir sind mittendrin“


Esther Bejarano, die letzte Überlebende des Mädchenorchesters des KZ Ausschwitz, am 28.01.2018 bei Anne Will (ARD).

Einer Überlebenden von Auschwitz stellt man keine Fragen.
Man hört ihr zu. Und so bestreitet Esther Bejarano, 93, die erste halbe Stunde der Sendung im Alleingang, sanft geführt nur von Anne Will als Stichwortgeberin.
Das Grauen, das Grauen.
Das Grauen und seine Kontinuität in der Bundesrepublik, deren Geschichte und Lebenslügen Bejarano ebenfalls überblickt.
So erinnert sie an den ideologisch pragmatischen Konrad Adenauer und dessen faschistische Schützlinge, „zum Beispiel Globke“.
„Wie kann es sein, dass wir heute wieder Nazis haben?“, will Anne Will wissen. Bejarano erinnert sie daran, dass diese Nazis eben nie weg waren. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de (29.01.2018)
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27. Januar 1945 • Befreiung des KZ Auschwitz


Antifa Euskirchen/Eifel • am 16.12.2010 veröffentlicht
• zur Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1945


Esther Bejarano ist die letzte Überlebende des Mädchenorchesters des KZ Ausschwitz. Die 93-jährige macht bis heute Musik, um ihre Geschichte nie zu vergessen. Im Interview haben wir mit ihr über ihre Vergangenheit gesprochen. (WDR, 28.09.2017)

Konzert-Tip: Dienstag, 06. März 2018, ab 19 Uhr,
Esther Bejarano und Microphone Mafia
im St.Michael-Gymnasium, Bad Münstereifel


Geboren im Jahr 1924 gehört Esther Bejarano zu den letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.
Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde sie gezwungen am Lagereingang von Auschwitz mit ihrer Musik für „gute Stimmung“ zu sorgen. Ein Erlebnis, das sie heute noch belastet. Zusammen mir ihrem Sohn und der Microphone Mafia gibt sie heute Konzerte und erzählt aus ihrer Geschichte. Am 28.Juli 2012 erzählte sie im Rahmen des Antifa-Camps in Weimar ihre Geschichte und gab anschließend ein Konzert.
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Ehemalige Deportationswaggons reparieren, alte Kinderschuhe restaurieren. Arbeit in Auschwitz heißt Arbeit gegen das Vergessen.
Wie halten das die Helfer aus? Gibt es Alltag in Auschwitz?
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Der deutsche Schäferhund – Der Umgang mit der AfD . . .


Aufmerksamkeit und Empörung haben sich längst gelegt
und langsam plätschert der braune Bach nur noch so vor sich hin, mag man meinen. Wenn Trixi Storch mal wieder mausrutscht interessiert das nicht mehr. Wir haben uns dran gewöhnt. . . .
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Der deutsche Schäferhund: Lost in Söder


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