Archiv der Kategorie 'Demo'

Über 5.000 Menschen sagten in Düsseldorf „NEIN“ zum neuen Polizeigesetz NRW

Marginaler Umbau des Gesetzes in NRW weiterhin unvereinbar mit freiheitlich-demokratischer Gesellschaft

Unter den 5.000 Demonstrant*innen in Düsseldorf waren Datenschützer*innen, Politiker*innen und Umweltaktivist*innen, Antifaschist*innen und Migrant*innen, Kurd*innen und Gewerkschafter*innen, Feminist*innen, Jurist*innen, Fußballfans.
Sie und viele mehr gingen gemeinsam auf die Straße, um ihre Freiheit und Grundrechte zu verteidigen.

Kerstin Demuth (Digitalcourage e. V.) aus dem Block für Datenschutz und gegen Überwachung kommentierte: „Das Recht auf Privatsphäre soll mit dem neuen Polizeigesetz bis zur Unkenntlichkeit beschnitten werden: Videoüberwachung, Staatstrojaner und Aufenthaltskontrollen sind Gift für eine freie, demokratische Gesellschaft.“

“Nach der angeblichen Änderung (des Gesetzentwurfs) hat sich so gut wie nichts geändert: Noch immer können Menschen auf unabsehbare Zeit eingesperrt werden, weil die Polizei glaubt, dass sie in Zukunft vielleicht irgend etwas machen.”, sagte Rechtsanwalt Christian Mertens vom Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein RAV in Düsseldorf.

Das breite Bündnis machte mit Redebeiträgen, Straßentheater und Trommel-Klängen lautstark auf die Gefahren für die Demokratie und die Gesellschaft aufmerksam. Es verdeutlichte, dass vom neuen Polizeigesetz alle Menschen betroffen sind.

Aus dem benachbarten Niedersachsen, wo in Hannover über 6.000 Personen auf die Straße gingen, wurde ein Grußwort verlesen, das fordert: “Nein zu Überwachung und Kontrollwahn, Nein zum neuen Polizeigesetz – und Ja zu einem sozialen und solidarischen Miteinander”.

Das Bündnis knüpft an die zahlreichen Aktionen und Proteste gegen das Polizeigesetz in NRW im Sommer sowie die Proteste in anderen Bundesländern gegen die dortigen Verschärfungen an. Im Juli hatten 20.000 Demonstrant*innen in Düsseldorf gefordert, das neue Polizeigesetz für NRW zu stoppen.
Nach der Änderungsvorlage im Oktober bildete sich wieder vielfältiger Protest: Von Siegen bis Paderborn fanden Demonstrationen statt, in Bonn gab es eine Aktionswoche gegen das neue Polizeigesetz, es fanden unzählige Info-Veranstaltungen und kreative Aktionen statt.
(PM)

Polizeigesetz: Grüne drohen mit Verfassungsklage


Grüne erwägen Klage gegen NRW-Polizeigesetz
• Kritik an Überwachung und Identitätsfeststellung
• Novelle kurz vor Verabschiedung im Landtag
. . . weiterlesen bei => www1.wdr.de . . . 06.12.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

8.12.2018, Düsseldorf: Landesweite Demo „Polizeigesetz NRW stoppen!“

https://polizeigesetz-nrw-stoppen.de

Samstag, 8. Dezember 2018 Düsseldorf
• Landesweite Demonstration „Polizeigesetz NRW stoppen!“


( ARD Monitor vom 15.11.2018)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Über 36.000 Menschen forderten in Köln und Berlin Schutz vor Klima-Desaster

Doppel-Demo zum Klimaschutz:
Endspiel um unsere Zukunft

Über 36.000 Menschen protestierten heute (1.12.2018) in Köln und Berlin trotz Kälte und Wind für einen engagierten Kohleausstieg und gegen das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz. Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels (COP24) im polnischen Katowice und vier Tage nach dem vernichtenden Klima-Zeugnis des UN-Umweltprogramms zeigten sich viele der Demonstrant*innen entsetzt und enttäuscht über die Untätigkeit der Politik. Die Klimakrise sei längst bittere Realität.

Nachdem die Bundesregierung den Kohleausstieg ausgebremst und die Verhandlungen der Kohlekommission ins kommende Jahr verschoben hat, steht sie nun in Katowice mit leeren Händen da. Die Bundesregierung hat das Klimaziel 2020 aufgegeben, obwohl sie es durch entschlossenes Handeln noch erreichen könnte, so die Organisatoren: “Wir sind im Endspiel um unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel.”

In Köln an der Deutzer Werft machten über 20.000 Menschen sichtbar, dass der Einsatz für einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und für eine saubere Energiezukunft von der Mitte der Gesellschaft getragen wird. Viele Redner*innen aus dem In- und Ausland kritisieren, dass den Interessen der Kohlelobby Vorrang vor dem Klimaschutz eingeräumt wird. Die Protestierenden fordern, dass die Weltgemeinschaft in Katowice beschließt, den Ausstoß an Treibhausgasen wesentlich zu senken, um ein globales Klima-Desaster mit ständigen Wetterextremen noch zu verhindern. Dazu muss auch Deutschland als reiches Industrieland seinen fairen Beitrag leisten und den Kohleausstieg jetzt beginnen.
(PM)
=> hier geht´s zu den Zitaten der Redner*innen (pdf)
- – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Zehntausende für den Kohleausstieg
Am Montag beginnt die Weltklimakonferenz. Kurz vor Beginn haben in Berlin und Köln 36.000 Menschen gegen Kohle demonstriert. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 01.12.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Klima-Kohle-Demo am 1. Dezember 2018: Das Programm in Köln


Zeitgleich in
Köln: 12 Uhr, Deutzer Werft
• Berlin: 12 Uhr, Kanzleramt
=> Deutzer Werft – 20 min zu Fuss von Köln-Hauptbahnhof oder 12 min zu Fuss von Köln Messe/Deutz

Das Programm in Köln:

Auftaktkundgebung
Deutzer Werft um 12 Uhr

• Musik von „HopStopBanda“
• Maritta Strasser – Bundesgeschäftsführerin, NaturFreunde Deutschlands
• Daniel Hofinger – Ende Gelände
• Michael Zobel – Buirer fuir Buir
• Musik von „Gerd Schinkel“
• Georg Janßen – Geschäftsführer AbL
• Jugendblock
• Martin Kaiser – Geschäftsführer, Greenpeace
• Luise Neumann-Cosel – Campact
• Musik von „HopStopBanda“

Demoroute: Start 13 Uhr von der Deutzer Werft über Herbert-Liebertz-Weg, Siegburger Straße, Deutzer Brücke, Neuköllner Straße, Blaubach, Mühlenbach, an der Malzmühle, Deutzer Brücke zur Deutzer Werft.

Abschlusskundgebung Deutzer Werft ab 14:30 Uhr

• Musik von „Schlagsaite“
• Dirk Jansen – Geschäftsleiter, BUND
• Lisa Storcks – WWF
• Klaus Breyer – Klima Allianz
• Musik von „Schlagsaite“
• Ingmar Jürgens – Vorstandsmitglied, Germanwatch e.V.
• Jens Meier – Anti-Atom
• Armin Paasch – Misereor
• Musik von „Klaus der Geiger“ mit Begleitung
Moderation:
Talin Kalatas (NaturFreunde) und Inken Behrmann (Campact)

Alle Infos rund um die Demo bei => www.klima-kohle-demo.de

Und unterstütze die BUND-Petition:
„Kohlekraftwerke stilllegen.
Hambacher Wald leben lassen!“

Schreib jetzt an Umweltministerin Schulze und Energieminister Altmaier: KOHLEAUSSTIEG JETZT!
=> https://aktion.bund.net/kohlekraftwerke-stilllegen-hambacher-wald-leben-lassen/#


(HopStopBanda – Frühling)


(Schlagsaite – Affe auf der Schulter)


(Klaus der Geiger – Ein Zombie von Rheinbraun; live im Hambacher Forst)


(Gerd Schinkel – Hambi bleibt)

Und: RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

. . . Informiere Dich hier:
NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Komm am 01.12.2018 zur Klima-Kohle-Demo nach Köln!

Köln: 12 Uhr, Deutzer Werft • Berlin: 12 Uhr, Kanzleramt

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Doch die Große Koalition versagt beim Klimaschutz:

Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst.
Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben.

Die Dürre im Hitzesommer hat gezeigt: Die Klimakrise hat auch uns erreicht. Bei 2 Grad mehr werden Waldbrände, Überschwemmungen und Dürren weltweit zur Normalität. Jetzt sind wir gefordert. Wir gehen auf die Straße und fordern von der Politik: Es ist dringend Zeit zu handeln.
Komm am 01.12.2018 zur Klima-Kohle-Demo nach Köln!

Die zentralen Forderungen der Demonstrationen sind:

• Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.
• Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.
• Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg ,mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.
• Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.
• Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen
(aus dem Aufruf von www.klima-kohle-demo.de)

Köln: 12 Uhr, Deutzer Werft • Berlin: 12 Uhr, Kanzleramt

Alle Infos rund um die Demo bei => www.klima-kohle-demo.de

Und unterstütze die BUND-Petition:
„Kohlekraftwerke stilllegen.
Hambacher Wald leben lassen!“

Schreib jetzt an Umweltministerin Schulze und Energieminister Altmaier: KOHLEAUSSTIEG JETZT!
=> https://aktion.bund.net/kohlekraftwerke-stilllegen-hambacher-wald-leben-lassen/#
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Polizeigewalt • Das bringen die neuen Polizeigesetze

AntiAtom-Aktivist*innen genauso wie die Menschen im Hambacher Forst können ein Lied drüber singen: Polizeigewalt. Selbst eine automatische Abwehrbewegung wird als aktiver Widerstand gegen die Staatsgewalt gewertet. Und die Politik verschärft die Situation noch. Die Polizei soll demnächst noch viel mehr dürfen.
Auch die NRWE Landesregierung hat angekündigt noch in diesem Jahr das neue Polizeigesetz durchdrücken zu wollen.

Darum am 24. November 2018 um 15:00 Uhr in Köln:
DEMO gegen das Polizeigesetz in NRW

Geplanter Ablauf bisher:
15:00 Auftakt am Eigelstein
17:00 Abschluss: Hans Böckler Platz
Mehr Infos bei => Kölner AntiAtom-Plenum

Polizeigewalt: Kaum Schutz für Opfer


(zum Video von ARD Monitor vom 15.11.2018)
Polizisten würden immer öfter angegriffen und müssten besser geschützt werden. Mit dieser Begründung verschärfte die Bundesregierung 2017 das Strafrecht: Wer sich Polizisten widersetzt, riskiert heute auch für Bagatellen harte Strafen, sogar Haft.
Außerdem kann praktisch jede Handlung als Widerstand gewertet und so strafrechtlich verfolgt werden, sagen Fachleute.
Gewalt von Polizisten gegen Bürger bleibt dagegen oft ohne Folgen.
Der allergrößte Teil der Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte wegen rechtswidriger Übergriffe wird eingestellt. Dabei überschreiten Polizisten im Dienst nicht selten ihre Grenzen und gehen übermäßig hart gegen Bürger vor.
( ARD Monitor)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

ENDE GELÄNDE 2018 – Fazit: Größte Aktion zivilen Ungehorsams gegen Kohle

(aktualisiert / ergänzt am 29.10.2018)

(graswurzel.tv • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)

(Campact • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
6.500 Menschen beteiligten sich am Wochenende an der bisher größten Aktion zivilen Ungehorsams gegen Braunkohleabbau.
Mehrere tausend Aktivist*innen besetzten für über 24 Stunden die Gleise der Hambach-Bahn und blockierten damit den Tagebaubetrieb.
Einige Aktivist*innen ketteten sich an den Schienen an und setzten damit die Besetzung fort. Sie wurden bis zum Abend von der Polizei geräumt.

„Die Kohlekommission hält krampfhaft an veralteten Energietechnologien fest. Sie will unsere Zukunft dem Gewinnstreben von Konzernen opfern“, so Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände. „Doch die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter der Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg. Wir werden den zusammen den sofortigen Kohleausstieg umsetzen“.
Selma Richter, Sprecherin von Ende Gelände: „Der Hambacher Forst und die Kohlegruben des Rheinischen Reviers sind Symbole der Klimabewegung geworden. Noch nie haben sich so viele Menschen mit zivilem Ungehorsam für wirksamen Klimaschutz eingesetzt.“

Das Bündnis Ende Gelände hatte wochenlang über eine Fläche für ein Protestcamp verhandelt.
Ein erstes Camp wurde in einer nächtlichen Aktion von der Polizei geräumt.
Auf dem zweiten Camp sammelten sich am vergangenen Freitag 4.500 Aktivist*innen.

Insgesamt machten sich am Samstag 6.500 Aktivist*innen auf den Weg, um Braunkohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach zu blockieren um für den sofortigen Kohleausstieg zu protestieren.
Eine kleine Gruppe besetzte in den frühen Morgenstunden des Samstags einen Kohlebagger, der für mehrere Stunden stillstand.
4.000 Aktivist*innen besetzten für über 27 Stunden die Schienen der Hambach-Bahn und blockierten damit die Belieferung der umliegenden Kraftwerke mit Braunkohle.
Einige Aktivist*innen ketteten sich an den Schienen an.
Entsprechend des Aktionskonsens verhielten sich die Aktivist*innen friedlich und ließen sich von Eskalationsversuchen seitens der Polizei nicht von ihren Vorhaben abbringen.
(PM)


(Ende Gelände • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Ende Gelände Rheinland 2018 (Tag1) – Erfolgreiche Blockade der Hambachbahn für Kohletransporte! – Erste Eindrücke unserer 2018-Aktionen. Bilder sind am 27.10. entstanden.
- – – – – – – – – – – – – – –
Bilder der Aktion ENDE GELÄNDE 2018 unter =>
https://www.flickr.com/photos/133937251@N05/albums
- – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch =>
Kommentar Braunkohle-Proteste: Die guten Außerirdischen
Komplexe Probleme brauchen Symbole. Das Braunkohlerevier könnte das Gorleben der Klimabewegung werden. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 28.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Solidarität mit “Ende Gelände”

(aktualisiert / ergänzt am 29.10.2018)

(Campact • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Mehrere tausend Menschen haben am Samstag, 27.10.2018, ihre Solidarität mit den friedlichen Aktionen zivilen Ungehorsams des Protest-Netzwerks “Ende Gelände” gezeigt. Sie nahmen an der Solidaritäts-Kundgebung am Hambacher Wald teil, zu dem ein Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen hatte.

Die über 5.000 Aktivistinnen und Aktivisten von “Ende Gelände” werden noch bis zum 29. Oktober u.a. Kohlebagger im Rheinischen Braunkohlerevier mit Aktionen wie Sitzblockaden zum Stillstand bringen. Heute (27.10.2018) wurde der erste Bagger besetzt.

„Wir alle hier sehen in den Aktionen von ‘Ende Gelände’ ein aufrüttelndes Signal für den Klimaschutz. Das sollten weder Politiker und Politikerinnen noch RWE ignorieren”, sagten die Veranstalter. “Wir können nachvollziehen, dass sich viele Menschen aufgrund der drohenden Klimakatastrophe an Aktionen des zivilen Ungehorsam beteiligen.” Die Demonstrant*innen setzen sich für einen ambitionierten Kohleausstieg, die dauerhafte Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer ein.
Die Solidaritäts-Demonstration wurde von der Initiative Buirer für Buir, Campact, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.
Sechzehn Organisationen haben außerdem eine Solidaritäts-Erklärung mit “Ende Gelände” unterzeichnet.

Der Hambacher Wald im Rheinischen Revier ist inzwischen international zum Symbol des Widerstands gegen die weitere Nutzung der Braunkohle geworden. Hier zeigt sich der Protest gegen eine verfehlte Energiepolitik, die sich gegen Natur- und Klimaschutz richtet.
Am 5. Oktober stoppte ein Gericht vorläufig die von RWE geplante Abholzung.
In der bisher größten Demonstration protestierten am 6. Oktober mehr als 50.000 Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und den schnellen Kohleausstieg.
(PM)
Alle Infos zur Soli-Demo findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach

Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de

6.500 Aktivist*innen unterwegs um Kohle-Infrastruktur zu besetzen

„Das ist die größte Massenaktion zivilen Ungehorsams der Klimagerechtigkeitsbewegung, die wir hier je gesehen haben,“ sagt Selma Richter, Sprecherin von Ende Gelände.

Mehrere tausend Ende Gelände-Aktivist*innen blockieren seit 13:15 Uhr die Schienen der Hambach-Bahn, welche die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle aus dem Tagebau Hambach versorgt. Ca. 40 Menschen halten zudem seit den frühen Morgenstunden im Tagebau Hambach einen Kohle-Bagger besetzt.

(MrMarxismo • Am 27.10.2018 bei YouTube veröffentlicht)
Insgesamt sind über 6.500 Aktivist*innen des Aktionsbündnisses Ende Gelände unterwegs, um Braunkohle-Infrastruktur in der Region zu blockieren.

Menschen aus ganz Europa sind in den letzten Tagen ins Rheinland gereist und haben sich in einem Protest-Camp bei Düren gesammelt. Am Morgen waren 5.000 Aktivist*innen vom Protest-Camp aus losgegangen um ein Zeichen für den sofortigen Kohleausstieg zu setzen; weitere 1.000 Aktivist*innen starteten vom Camp am Hambacher Wald in Manheim. Weitere Gruppen schlossen sich den Aktionen an.

„Der Weltklimarat hat gerade gewarnt, dass wir sofort handeln müssen, um den menschengemachten Klimawandel noch einzudämmen. Die ewigen Verhandlungen der Kohlekommission gehen komplett an der Realität vorbei. Weil die Regierung die historisch einmalige Chance für Klimaschutz verpatzt, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand,“ so Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände.

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für den sofortigen Braunkohleausstieg. Es besteht aus Gruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen sozialen Bewegungen.
Ende Gelände ist Teil einer globalen Graswurzelbewegung, die für Klimagerechtigkeit, gegen fossile Energieträger und für eine globale Energiewende von unten eintritt. Bereits 2015, 2016 und 2017 gab es Blockaden mit vielen tausend Menschen von Kohle-Infrastruktur im Rheinland und in der Lausitz.
(PM)

- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Kohleprotest von „Ende Gelände“:
Tausendfacher ziviler Ungehorsam
„Fingerübungen“ am Hambacher Forst: Aktivist*innen blockieren die Braunkohlebahn. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Hambacher Forst
Aktivisten besetzen Bahnstrecke
Bei Protesten im Rheinischen Revier blockieren Tausende die Strecke der Braunkohlebahn. Zuvor hatten Braunkohlegegner einen Bagger besetzt. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Streit um Kohleausstieg
Demonstranten besetzen Kohlebagger
• Ziel der Besetzung war es, den Kohleabbau nahe des Hambacher Forsts zeitweise zu stoppen.
• Die Aktion ist Teil einer größeren Demonstration, zu der an diesem Wochenende Tausende Braunkohle-Gegner angereist waren.
• Die Polizei versucht mit einem massiven Aufgebot, eine angekündigte Stürmung des Tagebaus durch die Demo-Teilnehmer zu verhindern.
. . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Hambacher Forst
Umweltaktivisten besetzen Bagger und stürmen Autobahn
Mehr als 5000 Aktivisten haben gegen die weitere Abholzung des Hambacher Forsts demonstriert. Dabei besetzten einige Protestierende einen Bagger. Zeitweise musste auch ein Stück der A4 gesperrt werden. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –

(leftvision clips • Am 25.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
„Heute machen sich wieder Tausende auf den Weg um den Kohleabbau beim Hambacher Forst zu stoppen. Wir haben in einer Reportage zusammengestellt was in den vergangenen Wochen im Hambi geschah und hoffen, dass dies kommenden Kämpfen Kraft gibt.“
- – – – – – – – – – – – – – – – – -
Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

- – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Samstag, 27.10.2018 ab Bhf. Kerpen/Buir: Solidemo – Ende Gelände für die Kohle!


Den Kohleausstieg konsequent angehen – das wollen viele Tausende Menschen am letzten Oktober-Wochenende mit „Ende Gelände“: In einer Aktion Zivilen Ungehorsams gehen die Aktivist*innen friedlich in die Kohlegrube. Sie setzen sich vor die Kohlebagger, weil die Regierung die CO2-Emissionen in den letzten 10 Jahren überhaupt nicht reduziert hat.

Gleichzeitig wollen wir mit vielen Tausenden in der Nähe der Kohlegrube bei einer angemeldeten Demonstration protestieren – und uns mit den Aktivist*innen von Ende Gelände solidarisieren.
Wir fordern einen ambitionierten Kohleausstieg sowie die Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer.

Die Demonstration startet ab 10:30 Uhr vom S-Bahnhof Buir, wir bitten aber alle Menschen so früh wie möglich anzureisen, da die S-Bahn nur begrenzte Kapazitäten hat.
Die Kundgebung ist ab 9:00 Uhr angemeldet und freut sich auf alle, die kommen.

Alle Infos zur Demo am Samstag, 27. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
(Die Solidaritäts-Demonstration wird von Campact, der Initiative Buirer für Buir, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.)
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

„ENDE GELÄNDE“ vom 25. – 29. Oktober 2018 im Rheinland


Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.
• Wir stoppen zusammen Europa’s größte CO2-Quelle
• Wir stoppen den Wahnsinn von RWE
• Wir stellen uns dem fossilen Kapitalismus entgegen.

Im Oktober kommen wir zurück ins Rheinland um mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams die Infrastruktur von RWE zu blockieren.
Kohle Stoppen. Klima Schützen.
Mehr Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________

Samstag, 6. Oktober 2018: Großdemo am Hambacher Forst

RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

. . . . . . . . Informiere Dich hier:

NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

Siehe auch =>

Waldspaziergang im Hambacher Forst:
Breiter Protest durch den Wald

Der Protest im Hambacher Wald wird von der bürgerlichen Mitte getragen. Zum Waldspaziergang kommen mehr als 10.000 Menschen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 30.09.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Hambacher Forst: Polizei meldet 77 geräumte Baumhäuser
Mit höchstens 60 Baumhäusern Hambacher Forst hatte die Polizei vor der Räumung gerechnet – doch bis jetzt hat sie schon 77 beseitigt, und ein Ende ist nicht in Sicht. Am Sonntag kamen Tausende zum Protestspaziergang. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 30.09.2018
- – – – – – – – – – – – – – – –
und WDR-Artikel =>
Tausende bei Demo im Hambacher Forst . . . www1.wdr.de . . . 30.09.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

(faz • Am 30.09.2018 veröffentlicht)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
Infos und Filmbeiträge zur aktuellen Räumung im
Hambacher Forst
zusammengefasst bei =>
Archiv der Kategorie
„Hambi-Räumung-2018″

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
_____________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
____________________________________________