Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Sage Nein !


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NäXter Waldspaziergang im Hambacher Forst am 04. August 2019

Eine Sommerpause können wir uns nicht leisten, der Klimawandel nimmt immer dramatischere Ausmaße an.
Der Hambacher Wald, die Überreste des „Hambacher Forst“, wird von RWE ausgetrocknet. Dadurch, daß sich die Bagger bis auf 50 Meter an den Wald gegraben haben, zerstört RWE den Wald ohne ihn roden zu müssen.

Michael Zobel, Waldführer und Naturpädagoge, sagt dazu in der TAZ vom 14.07.2019:
„Sie haben einen Weg gefunden, wie man den Wald vernichten kann, ohne ihn roden zu müssen.“

Darum: Auf zum Waldspaziergang am
Sonntag, 4. August 2019 um 11:30 Uhr

Treffpunkt: Einfahrt zum Kieswerk Collas, an der Landstraße zwischen Buir und Morschenich, gegenüber der Mahnwache.
• ÖPNV, S-Bahnhof Kerpen-Buir, wir schicken bei Bedarf Shuttles
• keine Begrenzung der Gruppengröße, kein Teilnahmebeitrag
• bitte eigene Tassen, Teller und Besteck mitbringen.
Mehr Infos bei: Michael Zobel, naturfuehrung.com
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(Filmdose • Am 30.06.2019 auf YouTube veröffentlicht)
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Jugendfestival am 13. Juli 2019 in Euskirchen: „Smash Fascism, not the Planet!“

Für mehr Infos bitte Plakat anklicken

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Edelweißpiratenfestival in Köln am Sonntag, 7.7.2019

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RWE-Bagger bedrohen die Wurzeln der Bäume im Hambacher Forst

Rodungsstopp? Jetzt rodet RWE „von unten“!

Heißt: Wenn RWE nicht roden darf, graben die Bagger sich halt immer näher an die Wurzeln der Bäume heran.
„Man könnte also sagen: RWE gräbt hier also nicht nach Kohle, sondern pro Bagger mit einer Landraubleistung pro Tag von 250.000 Kubikmetern seine eigenen falschen Argumente besser. Man kann das zynisch ökologisches Roden nennen oder Roden von unten, ohne sich direkt die Finger schmutzig zu machen. Denn der Wald stirbt so von selbst weg, ohne Kettensägen.“ so die TAZ am 27.06.2019.

So fordert Robert Borsch-Laaks von der Initiative „3 Rosen“ aus Aachen: „Aktive Bewässerung des Waldrandes und der wenigen Freiflächen davor!“
An Wasser mangelt es nicht, RWE pumpt anderthalb Millionen Kubikmeter ab – täglich.
Erst am 22.06.2019 hat RWE einen weiteren Antrag auf „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Entnahme und Ableitung von Grundwasser für die Entwässerung des Tagebaus Hambach im Zeitraum 2020 – 2030“ bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt.

Mehr und sehr gute, ausführliche Infos:

Braunkohlenbagger gefährden Hambacher Wald – Bergaufsicht verweigert wirkungsvolle Vorgaben zum Schutz des Waldes
„Keinen Meter weiter! Das ist die zentrale Forderung des BUND, der Aachener Initiative 3 Rosen und anderer Wald- und Klimaschützer*innen angesichts des Fortschreitens der Abbaugrenze des Braunkohlentagebaus Hambach. Inzwischen stehen die Bagger nur noch etwa 100 Meter vom nordöstlichen Waldrand entfernt.“ . . . BUND . . . 27.06.2019

So rodet sich der Wald von selbst – Drohnenfotos vom Hambacher Tagebau
„Aufnahmen zeigen: Entgegen aller Gerichtsurteile und den Vorgaben der Kohlekommission gräbt sich RWE direkt bis vor die Bäume des Hambacher Forstes.“ . . . taz . . . 27.06.2019
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45 Organisationen stellen sich hinter russische NGO Ecodefense

Eine Woche nachdem die Geschäftsführerin der russischen NGO Ecodefense in Deutschland politisches Asyl beantragt hat, erklären sich 45 NGOs weltweit solidarisch mit der Umweltorganisation, darunter auch AntiAtom-Euskirchen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . weiterlesen bei => AntiAtom-Euskirchen
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Jugendfestival in Euskirchen am 13. Juli 2019

(mehr…)

Baggerbesetzung im Tagebau Hambach • Ende Gelände kritisiert Polizei wegen Verstößen gegen Grundrechte

Im Tagebau Hambach kam es am frühen Morgen zu einer Baggerbesetzung: Sieben Umwelt-Aktivistinnen drangen in den Tagebau ein und kletterten auf einen Schaufelradbagger. Hier verharrten sie in ca. 90 Meter Höhe, die Besetzung dauerte 6 Stunden an.
(Siehe auch Bericht vom WDR und untenstehendes Welt-Video)

Während der Aktionstage von Ende Gelände im Rheinischen Revier kam es aus Sicht des Bündnisses zu zahlreichen Rechtsverstößen von Seiten der Polizei. Der Rechtsbeistand von Ende Gelände weist auf folgende gravierende Rechtsverstöße hin:
1. Protestcamp: Die Polizei Aachen und die zuständige Versammlungsbehörde versuchten bereits im Vorfeld ein Protestcamp zu untersagen. Das Verwaltungsgericht Aachen und das OVG Münster entschiedenen, dass die Verbote einer politischen Versammlung rechtswidrig waren.
2. Demonstrationen: Bereits angemeldete Demonstrationen, die unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit stehen, wurden über Stunden hinweg grundlos aufgehalten und verboten.
3. Polizeikessel: Gekesselte Aktivist*innen wurde der Zugang zu Trinkwasser und Nahrung trotz großer Hitze verwehrt.
4. Polizeigewalt: Es gab zahlreiche verletzte Aktivist*innen durch den Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray, Schlägen und Tritten. Einige Aktivist*innen mussten deshalb mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden.
5. Gewahrsamnahme: Festgenommenen Aktivist*innen wurde in den Gefangenensammelstellen ihr Recht auf einen Rechtsbeistand verweigert. Es wurde ihnen verboten, Rechtsanwält*innen zu kontaktieren. So passierten alle richterlichen Vorführungen ohne vorherigen Kontakt und in Abwesenheit eines Rechtsbeistands, zusätzlich ohne Übersetzungshilfen. Die versuchten Kontaktaufnahmen mit Aktivist*innen wurden ignoriert oder durch Falschaussagen der Polizeidienststellen verhindert.

Rechtsanwalt Christian Mertens zu den Vorfällen: “Hier kann nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden. Das systematische Verwehren des Rechtsbeistands als elementares Grundrecht kann nur eine strategische Entscheidung der Einsatzleitung gewesen sein, um den legitimen Protest für Klimagerechtigkeit einzuschüchtern. Grundrechte müssen auch bei zivilem Ungehorsam gelten.“

“Wir bleiben solidarisch und lassen uns nicht durch willkürliche Repression einschüchtern. Wir feiern unseren erfolgreichen Protest trotz der massiven Einschränkungen durch die Polizei,” so Kathrin Henneberger, Pressespecherin von Ende Gelände.
(Mit Material von PM)
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Ende Gelände beendet Massenaktion nach fast 48 Stunden Blockade im Rheinischen Kohle-Revier

Während sich die Blockaden nach und nach auflösen (der WDR berichtet im Live-Ticker), zieht Ende Gelände eine Bilanz nach 3 Tagen Aktion:

Nach drei Tagen beendet Ende Gelände die Massenaktion gegen Kohleabbau.

Über 6.000 Menschen blockierten an diesem Wochenende zentrale Knotenpunkte des Rheinischen Braunkohlereviers.

Fast 48 Stunden besetzten Aktivist*innen die Schienenzufuhr zum Kraftwerk Neurath, Deutschlands größtem Kohle-Kraftwerk.

Im Tagebau Garzweiler standen die Bagger still, nachdem am Samstag Tausende Aktivist*innen in den Tagebau eingedrungen sind.

Parallel zu den Aktionen von Ende Gelände fanden Großdemonstrationen von Umweltverbänden, Umsiedlungsbetroffenen und Schulstreiks von Fridays for Future mit über 40.000 Teilnehmenden statt.

(Ende Gelände • Am 23.06.2019 auf Vimeo veröffentlicht)

Klimaaktivist*innen mit Protesten im Kohlerevier hochzufrieden

(WELT Nachrichtensender • Am 23.06.2019 auf YouTube veröffentlicht)

Ende Gelände fordert mit seinen Aktionen zivilen Ungehorsams den sofortigen Kohleausstieg und einen grundlegenden sozial-ökologischen Systemwandel. „Wir haben dieses Wochenende Klima-Geschichte geschrieben. Noch nie war die Bewegung so vielfältig und noch nie waren wir so entschlossen. Denn die Zeit drängt: Die Klimakrise erfordert einen sofortigen Kohleausstieg. Weil die Politik versagt, haben wir selbst dafür gesorgt, dass die Kohle-Bagger stillstehen“, so Nike Malhaus, Pressesprecherin von Ende Gelände.

Während der Aktionen kam es zu massiven Grundrechtseinschränkungen durch die Polizei. Aktivist*innen wurden über 13 Stunden in der prallen Sonne auf dem Bahnhofsvorplatz Viersen festgehalten, nachdem die Polizei den Zugverkehr dort einstellte. Ihnen wurde außerdem verwehrt, eine angemeldete Demonstrationsroute zu laufen. Über Stunden hat die Polizei die Versorgung der Aktivist*innen mit Wasser und Essen verhindert.
„Es ist absurd, dass die Regierung so viel Zeit und Geld darauf verwendet, unseren legitimen Protest für Klimagerechtigkeit zu bekämpfen. Würde die Politik auch nur halb so viel Energie in ihre Klimapolitik stecken wie in ihre Polizeieinsätze, dann hätten wir gar keinen Anlass für unsere Aktionen,“ so Kathrin Henneberger, Pressesprecherin von Ende Gelände.
(PM)

(Kommon • Am 23.06.2019 auf Youtube veröffentlicht)
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Mehr Berichte zur Aktion bei:
AntiAtom-Euskirchen =>
https://www.antiatomeuskirchen.de

Alle aktuellen regionalen und z.T. überregionalen Infos rund ums Thema Atom und echter Energiewende gibt´s hier.
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Heißes Demo-Wochenende vom 19. – 24. Juni 2019 im Rheinland

Von „Ende Gelände“ (19. – 24. Juni) bis hin zu angemeldeten Großdemos: Hier ist für alle was dabei


Alle Infos rund um die Aktion bei: www.ende-gelaende.org/de

Aber auch wer nicht in die Grube will, kann seine Meinung zur Klimapolitik auf angemeldeten Großdemos kundtun:


Am Freitag, den 21. Juni, findet der erste internationale, zentrale Streik von Fridays for Future in Aachen statt. Aus insgesamt 16 Ländern kommen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele mehr in die Kaiserstadt, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren.
Treffpunkte / Ablauf:
• 12:00 Uhr • Start der Demozüge ab Aachener Hauptbahnhof, Bahnhof Schanz, Europaplatz und Bahnhof West/Bendplatz.
• 14:30 – 19:30 Uhr • Kundgebung auf dem Vorplatz des Tivolis
Alle Infos zur Demo: www.fridaysforfuture.de

Und danach geht´s weiter zu:

Samstag, 22. Juni, findet eine angemeldete Großdemo statt:
„Kohle stoppen! Klima & Dörfer retten!“ im Rheinland
Treffpunkte / Ablauf:
• 11 Uhr • Demo von Fridays for Future für alle – ab Hochneukirch, entlang der Tagebau-Kante zur Kundgebung
• 11 Uhr • Fahrrad-Demo ab Erkelenz zur Kundgebung
• ab 13 Uhr • Kundgebung und Aktion „Platz nehmen“ zwischen Tagebau und dem bedrohten Dorf Keyenberg
Tips zur Anreise gibt´s hier
Alle Infos rund um den Aktionstag bei:
www.alle-doerfer-bleiben.de

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Diskussion um Laufzeitverlängerungen von AKW
Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft nutzen derzeit – wie Ihr sicherlich mitbekommen habt – die klimapolitische Diskussion, um Laufzeitverlängerungen von AKW ins Gespräch zu bringen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es uns sinnvoll, verstärkt klarzustellen:
Atomkraft ist nicht die Lösung der Klimakrise.
Dies könnte bei den Protestaktivitäten im Rheinland mit Bannern, AntiAtom-Fahnen oder Plakaten zum Thema unterstrichen werden um das Thema medial sichtbar zu machen.
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siehe zum Thema auch:
Warum die Atomkraft keine Option für den Klimaschutz ist . . . .ausgestrahlt-Blog . . . 08.02.2019
und:
Atomkraft? Nicht schon wieder! . . . .ausgestrahlt-Blog . . . 06.06.2019
sowie:
Solidaritätserklärung der Umweltverbände im Wortlaut
Anti-Kohle-Proteste im Juni 2019 im Rheinland: Wir sind solidarisch!

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Nach dem Umzug von blogsport neue Adresse:
AntiAtom-Euskirchen =>
https://www.antiatomeuskirchen.de

Alle aktuellen regionalen und z.T. überregionalen Infos rund ums Thema Atom und echter Energiewende gibt´s hier.
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Kommt am Sonntag, 16. Juni 2019 zum Waldspaziergang im Hambacher Forst!

Vor dem großen Demo-Wochenende vom 19. – 24. Juni mit Aktionen des zivilen Ungehorsams und zwei angemeldeten Groß-Demos noch zum

Waldspaziergang am und im Hambacher Forst am Sonntag, 16. Juni 2019 ab 11.30 Uhr

• Treffpunkt um 11.30 Uhr in Morschenich, rund um die Unterstraße
• 12.00 Uhr Beginn: kurzer Dorfspaziergang, dann zum westlichen Teil des Hambi.
Dauer ca. 3 Stunden.

• ÖPNV, S-Bahnhof Kerpen-Buir, wir schicken bei Bedarf Shuttles
• keine Begrenzung der Gruppengröße, kein Teilnahmebeitrag
• bitte eigene Tassen, Teller und Besteck mitbringen, es ist erneut ein Kuchenbuffet angekündigt . . .
Mehr Infos bei: http://naturfuehrung.com/hambacher-forst

Viele meinen, der Wald sei durch den Rodungsstopp bis 2020 erstmal vor weiterer Zerstörung geschützt. Dieses Video vom 15.05.2019 von „Hambacher Forst“ zeigt: Trotz Rodungsstopp und Brut- und Nestzeit wurden am 14. Mai 2019 wieder massiv Bäume gefällt.

Der Verein 3 Rosen e.V. dokumentiert mit Satellitenbildern, dass die Bagger in Kürze an der Manheimer Seite die Wurzeln der Bäume erreichen können, wenn sie nicht sofort gestoppt werden.
Das Video ist ausschließlich auf YouTube zu sehen:
https://youtu.be/JJ2g2kR3ScI
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Vor 30 Jahren: Aus für WAA Wackersdorf

BR24 • 16 min. • Am 07.04.2019 auf YouTube veröffentlicht

Der Kampf um die Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Wackersdorf von 1985 bis 1989 ist bis heute eine der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Staat und Anti-Atomkraft-Bewegung.
30 Jahre nach dem Aus für dieses Projekt zeichnet Autor Klaus Uhrig die Geschichte dieser Eskalation gemeinsam mit Zeitzeugen nach.
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Auch interessant zum Thema:

Baustopp vor 30 Jahren – Als der Kampf um Wackersdorf entschieden wurde
. . . Text und Video von Conny Hermann, ZDF, 31.05.2019

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