Archiv für Februar 2018

VA-Tip: Esther Bejarano & Microphone Mafia in Münstereifel

Dienstag, 06. März 2018, ab 19 Uhr,
Esther Bejarano und Microphone Mafia
im St.Michael-Gymnasium, Bad Münstereifel

Karten bei Die Leserei, 53902 Bad Münstereifel, Marktstraße 10


Esther Bejarano ist die letzte Überlebende des Mädchenorchesters des KZ Ausschwitz. Die 93-jährige macht bis heute Musik, um ihre Geschichte nie zu vergessen. Im Interview haben wir mit ihr über ihre Vergangenheit gesprochen. (WDR, 28.09.2017)
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Hambacher-Forst-Abend im WNV-Büro, Gemünd • Installation „Banner & Barrikade“

Am Freitag, den 23. Februar 2018, ist ab 19.30 Uhr beim
Verein Windenergie in Gemünd
„Hambi“-Abend.

(hier => Flyer als pdf)
Mit Film und Infos von Aktivist*innen über/aus dem Hambacher Forst wollen wir erneut auf die Energiekämpfe in direkter Nähe zur Eifel aufmerksam machen. Insbesondere die letzten Monate waren dort sehr turbulent, bis ein Gericht die Baumfällungen durch den RWE-Konzern erstmal(s) gestoppt hat.

„Banner & Barrikade“

Die seit der Klimakonferenz im KAHR in Euskirchen aufgebaute Installation stimmt nun seit Mitte Dezember im Windenergiebüro in Gemünd nachdenklich.
Die Barrikade, hier als widerständiges Kunstobjekt mit Materialien aus dem Hambacher Forst, war zuvor schon in einer Ausstellung in Blankenheim und bei der Kundgebung „Auf die Barrikaden! Gegen fossile Brennstoffe – Energiewende tut gut!“ am 28.10.2017 in Euskirchen.
In vielfältiger Form ( meistens aus Holz ) sollen sie die Vernichtung des letzten Restes des Hambacher Forstes verhindern.

Das Beehive Collective, ein Künstler*innen-Kollektiv aus den USA, zeigt mit dem Banner „True cost of coal“ die Entstehung der Kohle, ihre Gewinnung und deren Folgen, sowie den vielfältigen Widerstand und gelebte Alternativen. Aber das Banner thematisiert nicht nur Kohle: Die „Bees“ (Bienen) verbinden in ihrer Arbeit auch Themen wie extreme Rohstoffförderung, Wachstumskritik, Ernährung und Landwirtschaft, indigene Rechte, Kolonialismus gestern und heute.

„Energiewende tut gut! Braunkohle stoppen!“

. . . ist die immer noch aktuelle Kampagne vom Verein Windenergie Nordeifel, Art Eifel, AntiAtom Euskirchen und ATTAC Euskirchen.
Es soll damit auf die massive Umweltzerstörung der fossilen Energiegewinnung aufmerksam gemacht, zu Protest und Aktionen für eine klimagerechte Gesellschaft angeregt und Alternativen aufgezeigt und gefördert werden.
Zu den Schwerpunkten
• Umsetzung der Energiewende
• Klimabewegungen
• regionale und weltweite Energiekämpfe
gibt es seit Oktober 2015 von uns organisierte Demonstrationen, Kundgebungen, Vorträge, Filme, Ausstellungen, Kabarett, Konzerte etc.
Der Eintritt ist kostenlos; Spenden erwünscht.
Diskussionen sind sehr erwünscht.

Hintergrund-Infos

„Seit April 2012 ist der Hambacher Forst bei Düren besetzt.
Mit Baumhäusern, einem Wiesencamp, Barrikaden und spektakulären Aktionen kämpfen Menschen für den Erhalt des einzigartigen, im Sterben befindlichen Waldes.
In den letzten Monaten wurde viel in der Medienlandschaft berichtet: Hunderte Polizeieinsätze, Räumungen, Inhaftierungen und Schikanen scheinen die Tagesordnung der dort lebenden Menschen zu prägen.
Der Anlass für diese Auseinandersetzungen ist die Braunkohleförderung und -nutzung durch den Energiekonzern RWE.
In den letzten Jahrzehnten wurden Tausende Menschen umgesiedelt und eine Landschaft, die geprägt von alten Dörfern, fruchtbaren Äckern und einem Eichen-Hainbuchen- Maiglöckchen-Wald ist, in eine Mondlandschaft verwandelt.
Der Film- und Vortragsabend wird den Blick auf den Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts richten.
Es wird aufzeigt, welche Techniken angewandt werden, um sich der im ersten Augenblick erscheinenden Ohnmacht gegen einen Konzern entgegenzustellen und welche neuen Handlungsräume der Kampf aufmacht.“

mehr Infos unter => https://hambacherforst.org
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Der deutsche Schäferhund – Heil Heimat


Deutschland bekommt ein Heimatministerium.
An seiner Spitze steht ein Bayer, sagt Michel Abdollahi, „der uns mit jeder Pore seines Körpers sagt, er müsse seine Heimat vor Leuten wie uns schützen“. Dabei müsse man den Spieß eher umdrehen. . . .
(verfügbar bis zum 14.02.2019)
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50 Jahre „1968″

Wie die Wohlstandskinder 1968 die Wirtschaft veränderten

Die 68er haben Deutschland offener und westlicher gemacht. Doch zu ihrem Erbe gehört auch ein problematischer Antikapitalismus.

Vielleicht bietet sich in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, „1968″ groß zu zelebrieren. Fünfzig Jahre ist es her, dass sich linke Studenten in West-Berlin, München und anderswo daran machten, ihre Republik zu verändern.
Jetzt gehen die Helden von damals in Rente oder sind es bereits.
Kein Zweifel besteht daran, dass sie Gesellschaft und Politik der Bundesrepublik von Grund auf verändert haben, die Sexualmoral, die Art miteinander umzugehen, das Verhältnis zur eigenen Geschichte. . . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de (02.02.2018)
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Das Erbe der Nazis – Der Muff von tausend Jahren


. . . „Man schüttet kein schmutziges Wasser weg, solange man kein sauberes hat“, kommentierte Bundeskanzler Adenauer die Debatte um die Wiedereingliederung der NS-Beamten in den Verwaltungsapparat.
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Der Anteil derer, die trotz NS-Belastung im Nachkriegsdeutschland Karriere machten, war größer als bisher vermutet. Zahlreiche Forschungsprojekte, unter anderem zum Bundesnachrichtendienst, zum Auswärtigen Amt oder aktuell zu Nachkriegskarrieren in Schleswig-Holstein (ein Hauptfluchtort ehemaliger NS-Täter) decken auf, dass der Neuanfang mit dem alten Personal gemacht wurde.“ (ZDF-Doku 2015)
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