Studie belegt: RWE lässt Hambacher Forst austrocknen

Umweltschützer*innen haben schon lange gewarnt:
Dadurch, dass RWE sich bis 50 Meter an den Wald gebaggert hat, trocknet der Hambacher Wald aus. Mensch könnte auch sagen: RWE rodet den Wald von unten, ohne Kettensägen.
Das belegt auch eine neue Studie:

(WDR aktuell • Am 14.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
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siehe auch:
Studie zu Tagebau und Waldsterben:
RWE „grillt“ den Hambacher Forst

Der Braunkohletagebau verstärkt laut einer Studie das Sterben der angrenzenden Bäume. Für einen Erhalt braucht es sofortige Maßnahmen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 14.08.2019
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Greta Thunberg besucht überraschend Hambacher Forst


(WDR aktuell • Am 10.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
Greta Thunberg hat zum ersten Mal den RWE-Braunkohletagebau Hambach und den angrenzenden Hambacher Forst besucht. Die Klimaaktivistin zeigte sich schockiert: Es sei unvorstellbar, dass so viel Natur und Landschaft zerstört würden. Außerdem warb sie für einen früheren Kohleausstieg in Deutschland. Thunberg sprach auch mit anderen Umweltaktivisten, die seit Jahren das Waldgebiet besetzen.


(WDR aktuell • Am 10.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
Das komplette Interview: Greta Thunberg hat zum ersten Mal den RWE-Braunkohletagebau am Hambacher Forst besucht. Dort hat die Fridays-for-Future-Initiatorin auch mit anderen Klimaschutzaktivisten gesprochen.
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siehe auch:
Greta Thunberg im Hambacher Forst:
„Dieser Wald ist so wichtig“

Die Aktivistin besucht die Waldbewohner*innen. Sie besichtigt den Tagebau, steigt in ein Baumhaus und fordert den deutschen Kohleausstieg vor 2038. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 10.08.2019
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Save the Date: Globaler Klimastreik am 20. September 2019 – auch in Deiner Nähe!


Aus dem Aufruf von „Fridays for Future“:

„Unser Aufruf richtet sich an jede Generation – an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Arbeiter*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:
Am 20. September 2019 findet der dritte globale Klimastreik statt

Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20.09. zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen.“ . . . . . . . . weiterlesen (und alle Infos) bei => Fridays for Future
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siehe auch:
Generalstreik für Klimaschutz:
Dem Ernst der Lage angemessen

Fridays for Future will mit einem Generalstreik die Politik zwingen, mehr fürs Klima zu tun. Völlig zu recht. Das Vorhaben ist richtig und nötig. . . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 04.08.2019
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Klimacamp im Rheinland feiert vom 15. – 27. August 2019 sein 10. Jubiläum

Mehrere hundert Menschen erwartet, die sich gegen die Klimakrise einsetzen

Bereits zum zehnten Mal in Folge findet diesen Sommer das Klimacamp im Rheinland statt.

Vom 15. – 27. August werden mehrere hundert Menschen erwartet, die in der Nähe von Erkelenz gemeinsam ein Camp errichten und damit ein weiteres Zeichen gegen die Braunkohle in der Region und darüber hinaus setzen.
Das Camp wird neben einer Vielzahl an Workshops auch wieder eine bunte Mischung an Aktionen gegen die Braunkohle bieten.

So ruft das Aktionsbündnis
„Kohle erSetzen!“ zu einer Blockadeaktion vom 22. – 25. August im Rheinland auf,
mit dem Ziel, erneut in der Form von zivilen Ungehorsams die Kohleinfrastruktur von RWE zu blockieren. Mehrere hundert Menschen werden erwartet, an dieser Aktion teilzunehmen.
. . . . . . weiterlesen bei => www.antiatomeuskirchen.de
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Sage Nein !


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NäXter Waldspaziergang im Hambacher Forst am 04. August 2019

Eine Sommerpause können wir uns nicht leisten, der Klimawandel nimmt immer dramatischere Ausmaße an.
Der Hambacher Wald, die Überreste des „Hambacher Forst“, wird von RWE ausgetrocknet. Dadurch, daß sich die Bagger bis auf 50 Meter an den Wald gegraben haben, zerstört RWE den Wald ohne ihn roden zu müssen.

Michael Zobel, Waldführer und Naturpädagoge, sagt dazu in der TAZ vom 14.07.2019:
„Sie haben einen Weg gefunden, wie man den Wald vernichten kann, ohne ihn roden zu müssen.“

Darum: Auf zum Waldspaziergang am
Sonntag, 4. August 2019 um 11:30 Uhr

Treffpunkt: Einfahrt zum Kieswerk Collas, an der Landstraße zwischen Buir und Morschenich, gegenüber der Mahnwache.
• ÖPNV, S-Bahnhof Kerpen-Buir, wir schicken bei Bedarf Shuttles
• keine Begrenzung der Gruppengröße, kein Teilnahmebeitrag
• bitte eigene Tassen, Teller und Besteck mitbringen.
Mehr Infos bei: Michael Zobel, naturfuehrung.com
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(Filmdose • Am 30.06.2019 auf YouTube veröffentlicht)
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Jugendfestival am 13. Juli 2019 in Euskirchen: „Smash Fascism, not the Planet!“

Für mehr Infos bitte Plakat anklicken

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Edelweißpiratenfestival in Köln am Sonntag, 7.7.2019

Für mehr Infos bitte Plakat anklicken

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RWE-Bagger bedrohen die Wurzeln der Bäume im Hambacher Forst

Rodungsstopp? Jetzt rodet RWE „von unten“!

Heißt: Wenn RWE nicht roden darf, graben die Bagger sich halt immer näher an die Wurzeln der Bäume heran.
„Man könnte also sagen: RWE gräbt hier also nicht nach Kohle, sondern pro Bagger mit einer Landraubleistung pro Tag von 250.000 Kubikmetern seine eigenen falschen Argumente besser. Man kann das zynisch ökologisches Roden nennen oder Roden von unten, ohne sich direkt die Finger schmutzig zu machen. Denn der Wald stirbt so von selbst weg, ohne Kettensägen.“ so die TAZ am 27.06.2019.

So fordert Robert Borsch-Laaks von der Initiative „3 Rosen“ aus Aachen: „Aktive Bewässerung des Waldrandes und der wenigen Freiflächen davor!“
An Wasser mangelt es nicht, RWE pumpt anderthalb Millionen Kubikmeter ab – täglich.
Erst am 22.06.2019 hat RWE einen weiteren Antrag auf „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Entnahme und Ableitung von Grundwasser für die Entwässerung des Tagebaus Hambach im Zeitraum 2020 – 2030“ bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt.

Mehr und sehr gute, ausführliche Infos:

Braunkohlenbagger gefährden Hambacher Wald – Bergaufsicht verweigert wirkungsvolle Vorgaben zum Schutz des Waldes
„Keinen Meter weiter! Das ist die zentrale Forderung des BUND, der Aachener Initiative 3 Rosen und anderer Wald- und Klimaschützer*innen angesichts des Fortschreitens der Abbaugrenze des Braunkohlentagebaus Hambach. Inzwischen stehen die Bagger nur noch etwa 100 Meter vom nordöstlichen Waldrand entfernt.“ . . . BUND . . . 27.06.2019

So rodet sich der Wald von selbst – Drohnenfotos vom Hambacher Tagebau
„Aufnahmen zeigen: Entgegen aller Gerichtsurteile und den Vorgaben der Kohlekommission gräbt sich RWE direkt bis vor die Bäume des Hambacher Forstes.“ . . . taz . . . 27.06.2019
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45 Organisationen stellen sich hinter russische NGO Ecodefense

Eine Woche nachdem die Geschäftsführerin der russischen NGO Ecodefense in Deutschland politisches Asyl beantragt hat, erklären sich 45 NGOs weltweit solidarisch mit der Umweltorganisation, darunter auch AntiAtom-Euskirchen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . weiterlesen bei => AntiAtom-Euskirchen
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Jugendfestival in Euskirchen am 13. Juli 2019

(mehr…)

Baggerbesetzung im Tagebau Hambach • Ende Gelände kritisiert Polizei wegen Verstößen gegen Grundrechte

Im Tagebau Hambach kam es am frühen Morgen zu einer Baggerbesetzung: Sieben Umwelt-Aktivistinnen drangen in den Tagebau ein und kletterten auf einen Schaufelradbagger. Hier verharrten sie in ca. 90 Meter Höhe, die Besetzung dauerte 6 Stunden an.
(Siehe auch Bericht vom WDR und untenstehendes Welt-Video)

Während der Aktionstage von Ende Gelände im Rheinischen Revier kam es aus Sicht des Bündnisses zu zahlreichen Rechtsverstößen von Seiten der Polizei. Der Rechtsbeistand von Ende Gelände weist auf folgende gravierende Rechtsverstöße hin:
1. Protestcamp: Die Polizei Aachen und die zuständige Versammlungsbehörde versuchten bereits im Vorfeld ein Protestcamp zu untersagen. Das Verwaltungsgericht Aachen und das OVG Münster entschiedenen, dass die Verbote einer politischen Versammlung rechtswidrig waren.
2. Demonstrationen: Bereits angemeldete Demonstrationen, die unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit stehen, wurden über Stunden hinweg grundlos aufgehalten und verboten.
3. Polizeikessel: Gekesselte Aktivist*innen wurde der Zugang zu Trinkwasser und Nahrung trotz großer Hitze verwehrt.
4. Polizeigewalt: Es gab zahlreiche verletzte Aktivist*innen durch den Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray, Schlägen und Tritten. Einige Aktivist*innen mussten deshalb mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden.
5. Gewahrsamnahme: Festgenommenen Aktivist*innen wurde in den Gefangenensammelstellen ihr Recht auf einen Rechtsbeistand verweigert. Es wurde ihnen verboten, Rechtsanwält*innen zu kontaktieren. So passierten alle richterlichen Vorführungen ohne vorherigen Kontakt und in Abwesenheit eines Rechtsbeistands, zusätzlich ohne Übersetzungshilfen. Die versuchten Kontaktaufnahmen mit Aktivist*innen wurden ignoriert oder durch Falschaussagen der Polizeidienststellen verhindert.

Rechtsanwalt Christian Mertens zu den Vorfällen: “Hier kann nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden. Das systematische Verwehren des Rechtsbeistands als elementares Grundrecht kann nur eine strategische Entscheidung der Einsatzleitung gewesen sein, um den legitimen Protest für Klimagerechtigkeit einzuschüchtern. Grundrechte müssen auch bei zivilem Ungehorsam gelten.“

“Wir bleiben solidarisch und lassen uns nicht durch willkürliche Repression einschüchtern. Wir feiern unseren erfolgreichen Protest trotz der massiven Einschränkungen durch die Polizei,” so Kathrin Henneberger, Pressespecherin von Ende Gelände.
(Mit Material von PM)
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