Filmtip: „Nieder mit den Deutschen“ im Kölner NS-Dokumentationszentrum

Am 5. Dezember 2019 um 19.00 Uhr,
im NS-Dokumentationszentrum EL-DE-Haus,
50667 Köln, Appellhofplatz 23-25

Nieder mit den Deutschen
Spielfilm von Dietrich Schubert, 91 Minuten, 1984

„A bas les Boches“ (Nieder mit den Deutschen) schrieb ein französischer Häftling an die Wand des Gestapogefängnisses im EL-DE-Haus in Köln. Erst nach Jahrzehnten wurden die Inschriften freigelegt und der ehemalige Gestapokeller 1979 als Gedenkstätte eingeweiht.

Dietrich Schubert nahm dies zum Ausgangspunkt für einen Spielfilm, nachdem er zuvor bereits einen Dokumentarfilm über die Edelweißpiraten gedreht hatte:
Fritz, die Hauptfigur, ist ein Überlebender der von der Gestapo verfolgten Edelweißpiraten aus Ehrenfeld.
Er wird durch eine Zeitungsnotiz auf die Eröffnung der Gedenkstätte aufmerksam und reist von Rheydt nach Köln, um den Keller wiederzusehen, in dem er gefoltert wurde. In der Besuchergruppe entdeckt er einen alten Mann, den er wiedererkennt: den „Kellermeister“ der Gestapo, der ihn bei Verhören halbtot geprügelt hat. Der Versuch, diesen Mann aufzuspüren, ihn zu stellen und ihm heimzuzahlen, was nicht heimgezahlt werden kann – diese Suche bestimmt den Rhythmus des Schwarzweißfilms und den Fluss seiner Bilder.

Das kostbare Zeitdokument zeigt frühe Bilder der Gedenkstätte und erlaubt auch eine Wiederbegegnung mit der Stadt, die sichtbar mit der Verdrängung des Vergangenen beschäftigt ist.
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Köln im Film e.V. präsentiert den Film im Rahmen seiner Arbeit zur Sicherung des filmischen Erbes dieser Stadt erstmals in digitaler Fassung.
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siehe zum Thema auch =>
Edelweißpiraten ist ein deutscher Spielfilm von Niko von Glasow aus dem Jahr 2004. Er basiert auf den Ereignissen um die Ehrenfelder Gruppe, eine Widerstandsgruppe, die 1944 in Köln-Ehrenfeld aktiv war.
(Text: https://de.wikipedia.org)

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Never give up: Freispruch für Soli-Besucher des Hambacher Forst

Widerstand gegen Strafbefehle im Zusammenhang „Räumung im Hambacher Forst“ lohnt sich

Im Kontext der Räumung des Hambacher Forst (2018) kontrollierte die Polizei willkürlich und mit vielen Schikanen Menschen, die sich im “Gefahrengebiet” bewegten. So auch Teilnehmer*innen der Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung welche in der Räumungsphase den Hambi besuchten. Einem der kontrollierten wurde vorgeworfen, er hätte einen Polizisten als “Du Asi” beleidigt.

Urteil: „Der Angeklagte wird freigesprochen.“
„Die Kosten des Verfahrens und seine notwendigen Auslagen trägt die Staatskasse. . . .
. . . Der Angeklagte war freizusprechen, weil die ihm zur Last gelegte Straftat aus tatsächlichen Gründen nicht festgestellt werden konnte.“ Das Urteil ist rechtskräftig.

Danke an RA Christian Mertens (Köln), ans Anti-RRR-Team und an die solidarischen Besucher*innen beim Prozess.
Auch bei solch „kleineren“ Prozessen geht es um angedrohte Strafen von z.B. 1400 Euro plus Verfahrenskosten. Dies kann schnell in die mehrere Tausende gehen, ist also auch ein Einschüchterungsinstrument.
Aber dieser Prozess zeigt auch: Widerstand gegen (bestimmt massenhaft verschickte) Strafbefehle (wie im Zusammenhang mit der Räumung) kann sich lohnen!

Aktuell: Der „Weisweiler-Prozess“
Aber: Viele weitere, viel wichtigere Prozesse im Zusammenhang mit dem Hambacher Forst und den Klimaprotesten laufen weiter, aktuell der „Weisweiler-Prozess“. Der RWE entstandene Schaden wurde mit 2,5 Millionen Euro beziffert, die der Atom- und Kohlekonzern von den Aktivist*innen jetzt einfordert!
Heute war der zweite Prozess-Termin, weitere folgen.

(2. Bericht, ab min. 4.50)
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siehe dazu auch =>
Weisweiler-Prozess: Klima-Aktivismus als Notwehr
Fünf Angeklagte sollen ein Kohlekraftwerk blockiert haben. Am zweiten Prozesstag wurde abermals das Argument Notwehr diskutiert. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 13.11.2019
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=> http://wedontshutup.org
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=> http://antirrr.nirgendwo.info
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=> NRW-Landeskonferenz: AntiAtom-Initiativen besorgt über atomare Risiken und Castortransporte in NRW . . . Publiziert am 10. September 2018 von antiatomeuskirchen
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WDR-Beitrag: Carola Rackete im Hambacher Forst

Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete hat am Samstag (09.11.19) den Hambacher Forst besucht. Vor einem Jahr war die 31-Jährige selbst als Klimaaktivistin im Wald.
Am 29. Juni 2019 setzte sie sich als Kapitänin der Sea Watch über das Verbot des italienischen Innenministers hinweg und legte mit 40 aus dem Mittelmeer geretteten Flüchtlingen im Hafen von Lampedusa an.
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Eifel-Punk mit „Highzung“ auf der Wiese am Hambacher Forst

Eifel-Punk mit „Highzung“ am 16. November 2019 . . .

. . . ab 19:00 Uhr im „Rundhaus“ auf der „Wiese“ am Hambacher Wald
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=> https://hambacherforst.org
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Hinweis in eigener Sache: Polizist beleidigt oder asozial?

Prozesstermin am 29. Oktober um 13 Uhr am
Amtsgericht Düren

Im Kontext der Räumung des Hambacher Forst kontrollierte die Polizei willkürlich und mit vielen Schikanen Menschen, die sich im “Gefahrengebiet” bewegten.
So auch Teilnehmer*innen der Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung welche in der Räumungsphase den Hambi besuchten. Einem der kontrollierten wird jetzt vorgeworfen, er hätte einen Polizisten als “Du Asi” beleidigt.
Ihm wird am Dienstag, 29. Oktober um 13 Uhr am Amtsgericht Düren, Sitzungssaal 1.07, der Prozess gemacht. . . . weiterlesen bei => http://antirrr.nirgendwo.info . . . 09.10.2019
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Text von => http://antirrr.nirgendwo.info
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=> NRW-Landeskonferenz: AntiAtom-Initiativen besorgt über atomare Risiken und Castortransporte in NRW . . . Publiziert am 10. September 2018 von antiatomeuskirchen
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Demo in Euskirchen am 15.10.2019: „Nicht mit uns – Gegen die Invasion der türkischen Armee in Rojava“

Am Dienstag, den 15. Oktober 2019 findet in Euskirchen um 17:30 Uhr eine Demonstration gegen die Invasion der türkischen Armee in Rojava / Nordsyrien statt.
Versammlungsort ist der Galeria Vorplatz in Euskirchen.
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So., 13.10.2019: Baumpflanzaktion beim Waldspaziergang im Hambacher Forst

(Bilder bitte anklicken zum vergrößern / lesen)

Treffpunkt: 11.30 Uhr, Einfahrt zum Kieswerk Collas, an der Landstraße zwischen Buir und Morschenich.
• ÖPNV, S-Bahnhof Kerpen-Buir, wir schicken bei Bedarf Shuttles
• keine Begrenzung der Gruppengröße, kein Teilnahmebeitrag
• bitte eigene Tassen, Teller und Besteck mitbringen.
Mehr Infos bei: Michael Zobel, naturfuehrung.com

Der Hambacher Wald, die Überreste des „Hambacher Forst“, wird von RWE ausgetrocknet. Dadurch, daß sich die Bagger bis auf 50 Meter an den Wald gegraben haben, zerstört RWE den Wald ohne ihn roden zu müssen.
Michael Zobel, Waldführer und Naturpädagoge, sagt dazu in der TAZ vom 14.07.2019: „Sie haben einen Weg gefunden, wie man den Wald vernichten kann, ohne ihn roden zu müssen.“

Darum: Auf zum Waldspaziergang am Sonntag, 13.10.2019 um 11:30 Uhr


So rodet sich der Wald von selbst
– Drohnenfotos vom Hambacher Tagebau

„Aufnahmen zeigen: Entgegen aller Gerichtsurteile und den Vorgaben der Kohlekommission gräbt sich RWE direkt bis vor die Bäume des Hambacher Forstes.“ . . . www.taz.de . . . 27.06.2019
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=> http://naturfuehrung.com/hambacher-forst
=> https://hambacherforst.org
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Greta Thunberg bei UN-Klimagipfel: Wütender Appell an Politiker*innen

Kurzfassung mit deutschen Untertiteln:

(www.zeit.de • Am 23.09.2019 veröffentlicht)
siehe auch =>
Gretas Fluch
Greta Thunberg legte auf dem UN-Klimagipfel einen ungewöhnlich emotionalen Auftritt hin. Mit zitternder Stimme klagte sie die Regierungschefs an: „Sie haben mit ihren leeren Worten meine Kindheit gestohlen.“ . . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de . . . 23.09.2019
sowie =>
Greta Thunberg bei den UN:
Anklage gegen die Untätigkeit

Greta Thunberg greift die Regierungschefs scharf an – und dürfte damit auch Angela Merkel gemeint haben, die in New York das Klimaprogramm vorstellt. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 23.09.2019
Die ganze Rede (4 min.) im Originalton:

(United Nations • Am 23.09.2019 veröffentlicht)
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Ein Jahr Hambi-Räumung

HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald • Dokumentarfilm

(ZDF-Video verfügbar bis 19.09.2020)
Der Hambacher Forst wird zum Symbol des Klimawandels und des Widerstandes. David gegen Goliath: Umweltaktivisten und Klimaschützer kämpfen gegen die Kohleindustrie, Politik und Polizei.
Die Räumung begann am 13.09.2018.
Am 19. September 2018 stürzte Steffen Meyn rund 20 Meter in die Tiefe. Er erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen.
Am 2.10.2018 räumte die Polizei das letzte Baumhaus und hinterließ Schneisen der Verwüstung.
Ein Jahr später steht ein Großteil der Hütten wieder.
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Siehe auch zum Thema =>
Skandalumwittertes “Jubiläum”: Ein Jahr Räumung des Hambacher Forst . . . 13.09.2019 . . . AntiAom-Euskirchen
sowie =>
www.antiatomeuskirchen.de/hambi-bleibt
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70.000 Menschen in Köln bei Klima-Demo #AlleFürsKlima

Beeindruckende Zahlen für die Demo #AlleFürsKlima
• Köln: 70.000 Menschen • Bonn: 15.000 Menschen
• Berlin: 270.000 Menschen • Stuttgart: 250.000 Menschen
• Hamburg: 100.000 Menschen • München: 40.000 Menschen

„FridaysForFuture“ (FFF) und ein breites Bündnis haben heute für einen effektiveren und schnelleren Klimaschutz demonstriert.
Die Demos waren Teil eines weltweiten Aktionstages bzw. Auftakt einer Aktionswoche. Deutschlandweit waren es über 500 Kundgebungen, in NRW mehr als 90.
Anlass ist der UN-Klimagipfel, der am Samstag (21.09.2019) in New York beginnt. Zudem tagte heute das sogenannte Klimakabinett der Bundesregierung. Mit den Beschlüssen zeigten sich beteiligte Gruppen jedoch sehr unzufrieden.

So kommentiert der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger: „Die Große Koalition ist an ihren eigenen Zielen gescheitert. Das ist eine bittere Nachricht für das Klima und für alle Klimaschützerinnen und Klimaschützer, die heute die Straßen geflutet haben. Die Bundesregierung liefert keinen großen Wurf und keine Antwort auf die Klimakrise. Nach einer Dekade, in der die Emissionen in Deutschland kaum gesunken sind, nach Monaten des politischen Ringens, liefert sie ein Stückwerk aus halbgaren Maßnahmen, Ankündigungen und Absichtserklärungen. Die Union ist hauptverantwortlich für den fehlenden Ehrgeiz, aber auch die SPD hatte offenbar nicht die Kraft, ihre Positionen durchzusetzen. Dieses schwache Klimapaket dokumentiert das Versagen vor der Herausforderung der Klimakrise und den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen.“
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siehe auch => Das Klima kippt! Handelt! . . . Petition des BUND e.V.
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sowie => Klimakrise: Anpacken statt kapitulieren! . . . Petition von Campact
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siehe auch Presse =>
Das steht im Klimaprogramm der Koalition . . . www.zeit.de . . . 20.09.2019
Klimaschutz: Sie haben sich wieder nicht getraut . . . www.zeit.de . . . 20.09.2019
Wissenschaftler zum Klimapaket der Bundesregierung: Gute Nacht . . . www.spiegel.de . . . 20.09.2019
Klimaschutzpaket: Die Bundesregierung hat eine große Chance vertan . . . www.sueddeutsche.de . . . 20.09.2019
Enttäuschendes Klimakabinett: Die Streiks müssen weitergehen . . . www.taz.de . . . 20.09.2019
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Mit FridayForFuture-Schleiden und WNV am 20.09.2019 nach Köln zum weltweitem Streik #AlleFürsKlima



Macht mit:
Kommt am 20. September
zur Demonstration bei Euch vor Ort!

• Demo Köln: Ab 11:00 Uhr, Hans-Böckler-Platz (Bf. Köln-West; DGB-Haus)
https://www.facebook.com/events/396692017626192/

• Demo Bonn: Ab 11 Uhr Kundgebung im Hofgarten,
ab 12 Uhr startet der Demonstrationszug durch die Innenstadt.
Aus Beuel kommt ein Demozug der Schüler der Gesamtschule dazu, die von ihrer Schule aus gemeinsam loslaufen,
Abschlusskundgebung ab ca. 14:00 Uhr.
Am Abend gibt es im Hofgarten ein Konzert fürs Klima.
https://www.facebook.com/Fridays-For-Future-Bonn-355256835325263/

www.klima-streik.org
fridaysforfuture.de

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#Klimastreik am 20. September 2019 auch bei Dir vor Ort!


Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße! Klimaschutz jetzt!

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt sind alle Menschen gefordert: Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir gemeinsam auf, mit #FridaysForFuture auf die Straße zu gehen – alle zusammen für das Klima!

Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten gezeigt, dass sie die Politik unter Zugzwang setzen können.
Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir alle zusammenstehen, treiben wir die Regierung zum notwendigen Handeln.

Macht mit: Kommt am 20. September zur
Demonstration bei Euch vor Ort!
(Text: www.klima-streik.org)
www.klima-streik.org
fridaysforfuture.de
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